Hundesport
Neben den etablierten Hundesportarten, zu den der Begleithundesport
und Schutzhundesport zählt, gibt es in den letzten Jahren immer mehr
neue Hundesportarten wie
- Agility (engl.: Wendigkeit, Flinkheit)
ist eine Hundesportart aus England für Hund und Mensch.
Im Vordergrund steht die Bewältigung eines Hindernisparcours.
In den 80er Jahren kam diese Sportart auch nach Deutschland.
Heute gehört Agility zu den etablierten, modernen Hundesportarten
und wird von sehr vielen Hundeschulen und Vereinen angeboten.
- Dogdancing
ist eine Hundesportart bei der es auf harmonische
Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch ankommt. Verschiedene
Kunststücke werden zu Übungskombinationen zusammengestellt;
was zählt sind die Ideen und die harmonische Vorführung.
- Discdogging (auch DiskDogging, Hundefrisbee)
Der Mensch fungiert als Scheibenwerfer und der Hund als Fänger.
DiscDogging gibt es in unterschiedlichen Spielarten: Beim Freestyle
muss der Hund möglichst spektakulär die Scheiben in der Luft
aufnehmen, während es bei der Mini Distance (Throw and Catch)
darauf ankommt
möglichst viele Scheiben auf möglichst große Entfernung zu fangen
und dem Werfer wiederzubringen. Diese Vorführungen und
Wettbewerbe sind für die Zuschauer sehr spektakulär. Für diesen
Sport wurden spezielle Hunde-Scheiben entwickelt, da das Spielen
mit handelsüblichen Scheiben für den Hund sehr gefährlich sein kann.
- Flyball
Flyball besteht aus vier Hürden, welche in einer Reihe aufgestellt sind,
und einer Flyballmaschine. Der Hund versucht beim Flyball möglichst
schnell über die vier Hürden zur Flyballmaschine zu gelangen, den
Auslösetaster der Flyballmaschine zu betätigen, den Ball zu fangen
und möglichst schnell mit dem Ball über die vier Hürden zurück ins
Ziel zu kommen.
- Obedience
Wie viele Hundesportarten stammt Obedience aus Großbritannien.
In vielen Übungen ähnelt Obedience dem Gehorsamsteil des
Schutzhundesports:
Bei – Fuß – Gehen, Sitz, Platz und Steh aus der Bewegung, Bleib-Übungen,
Abrufen, Vorausschicken und Apportieren. Aber auch zum Beispiel die
Distanzkontrolle, bei der der Hund in großem Abstand zu seinem
Besitzer eine Reihe von Positionswechseln (Sitz, Platz, Steh)
ausführen soll, ohne sich dabei von der Stelle zu bewegen.
Im Gegensatz zum Schutzhundesport ist aber die Ausführung
der Kommandos präziser, viel Eleganter. Auf dem Platz geht es
sehr viel leiser zu, es wird „weicher” geführt, ausschließlich über
positive Motivation. Die Teile vom Schutzhundesport, die „auf den Mann”
gerichtet sind, fehlen.