Tierfreunde Landshut & Umgebung e.V.- die Tierschutz Alternative in Landshut -„Was wäre der Mensch ohne Tiere. Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes.“ [Häuptling Seattle (1786-1866)] |
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Schnurren ist ein niederfrequentes (27 bis 44 Hz), gleichmäßig vibrierendes Geräusch, das Katzen in bestimmten Situationen erzeugen können. In der Regel signalisiert es Wohlbefinden, wird aber auch in Stresssituationen (vermutlich zur eigenen Beruhigung) hervorgebracht.
Über das Entstehen des Schnurrens gibt es mehrere Hypothesen, endgültig geklärt sind die Mechanismen noch nicht.
Die bekannteste Hypothese besagt, dass das Schnurren der Katzen durch Reibung der Atemluft am Zungenbein erzeugt wird. Das Zungenbein verbindet die Zunge der Katze mit dem Schädel. Während bei allen Großkatzen das Zungenbein elastisch ist, ist es bei den anderen Katzen vollständig verknöchert. Dieser Unterschied ist möglicherweise die Ursache, warum Großkatzen nur beim Ausatmen schnurren, dafür aber umso lauter brüllen können. Die anderen Katzen können kontinuierlich beim Ein- und Ausatmen schnurren.
Fakt ist jedoch, dass Hauskatzen, die schnurren, durchgehend schnurren und ihre Schnurrfrequenz dabei nicht verringern. Je nachdem, ob gerade „die Luft angehalten”, ein- oder ausgeatmet wird, ist dieses Schnurren jedoch unterschiedlich laut zu hören.
Katzen schnurren bereits nach der Geburt, sobald sie von ihrer Mutter das erste Mal gesäugt werden. Die Mutter schnurrt während des Säugens und beruhigt so die Jungen und sich selbst.
Katzen schnurren jedoch auch in Stresssituationen, beispielsweise bei Schmerzen. Es wird vermutet, dass dies der eigenen Beruhigung dient. Auch schwerkranke oder sogar sterbende Katzen benutzen das Schnurren zur Selbsttherapie.


Forschungen zufolge soll das Schnurren der Katzen auch eine heilende Wirkung haben. Knochen, die man Vibrationen im Frequenzbereich von 20 bis 50 Hertz aussetzt, heilen wesentlich schneller und weisen eine höhere Festigkeit und Stabilität auf. Ebenso wurden Muskelentzündungen und -verspannungen dadurch gemildert. Da sich das Schnurren einer Katze im Frequenzbereich von 27 bis 44 Hertz bewegt, könnte die Katze durch ihr Schnurren also auch für einen Heilungs- und Linderungsprozess von etwaigen Knochen- und Muskelkrankheiten sorgen. Dies deckt sich mit der Beobachtung, dass Knochenbrüche bei Katzen schneller und besser verheilen, als beispielsweise bei Hunden.
Auch ohne wissenschaftlichen Beweis ist es offensichtlich, dass das Schnurren der Katze einen sehr positiven Effekt auf das Wohlbefinden des Besitzers der Katze ausübt!
