Kontakt: info@tierfreunde-landshut.de Tel: 0871-68 77 504 Navigation: Tierfreunde Landshut | Informationen | Allgemein | Naturheilkunde | Bachblüten

Bachblüten

Bei der Bach-Blütentherapie handelt es sich um ein in den 1930er Jahren von dem englischen Arzt Edward Bach (1886 – 1936) entwickeltes alternatives Heilverfahren. (Der Name hat also nichts mit einem Bach im Sinne eines Gewässers zu tun.) Die Wirksamkeit der Bach-Blütentherapie wurde nicht nachgewiesen. Daher sind Bach-Blüten in Deutschland nicht als Arzneimittel gelistet.

Die Bach-Blütentherapie wird dem Bereich der alternativmedizinischen Behandlungsmethoden zugeordnet. Die Bach-Blütentherapie soll eine Harmonisierung von Gedanken und Gefühlsmustern bewirken. Ein Ziel von Bach war es, mit dieser Methode auch Laien anzusprechen, die nach seiner Vorstellung die Bach-Blüten in ihrem Haushalt zur Selbsthilfe vorrätig haben sollten.

Anwendung

Die Bach-Blütentherapie ist keine Medizin im engeren Sinn, sondern sie soll „negativen Seelenzustände harmonisieren” und die Selbstheilungskräfte aktivieren.

Ähnlich wie in der Homöopathie müssen in der Bach-Blütentherapie die jeweiligen Blüten individuell ausgewählt werden. Die jeweiligen Blüten sollen laut der Theorie nur wirken können, wenn der Mensch ihre „Schwingung” benötigt.

Laut Bach sollen die Blüten nur durch Beobachtung der Persönlichkeit, sowie des emotionalen und mentalen Zustandes des zu Behandelnden ausgewählt werden. Es werden weder der körperliche Zustand noch die Art, Dauer oder Schwere der Leidens berücksichtigt.

Die Bach-Blüten-Tropfen werden normalerweise nicht direkt aus der Vorratsflasche (engl. Stockbottle) eingenommen. Ausnahme sind die Rescue Remedy, die ggfs. unverdünnt unter die Zunge geträufelt werden (1-4 Tropfen).

Normalerweise werden ein bis maximal sieben Bach-Blüten-Essenzen in ein Einnahmefläschchen gegeben (je Blüte ca. ein Tropfen pro 10 ml), das mit einem Drittel bis einem Viertel Alkohol (mindestens 40% der Konservierung wegen) und Quellwasser aufgefüllt wird. Aus diesem Fläschchen werden jedes Mal 4-5 Tropfen eingenommen, i.d.R. viermal täglich, bei Bedarf auch bis zu zehnmal täglich.

Die Dosierdauer ist unbegrenzt, Langzeitnebenwirkungen sind nicht bekannt. Die Einnahme wird beendet, wenn die zu behandelnden Symptome verschwunden sind. Bei Bedarf muss die Mischung neu angepasst werden.

 

In der Bach-Blütentherapie unterscheidet man grundsätzlich drei Anwendungsgebiete:

  1. Seelische Gesundheitsvorsorge
    Wunsch nach Bewusstseinsentwicklung, Charakterstärkung, Harmonisierung disharmonischer seelischer Verhaltensmuster, z.B. Ängstlichkeit, Resignation.
  2. Akutbehandlung psychischer Stress-Situationen und Lebenskrisen
    z.B. Erziehungsprobleme, Trennungsangst, Aggression.
  3. Begleitbehandlung akuter und chronischer Krankheiten
    (ergänzend zur spezifischen Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker). Besonders bewährt bei Beschwerden mit psychovegetativer Symptomatik: z.B. Schlafstörungen, Neurodermitis, Psoriasis sowie zur Geburtsvorsorge und zur seelischen Nachsorgebehandlung von leichten und schwerwiegenden Operationen wie Krebs, Herzinfarkt.
> © Tierfreunde Landshut & Umgebung e.V.