Tierfreunde Landshut & Umgebung e.V.- die Tierschutz Alternative in Landshut -„Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung der Menschen ist, wie sie die Tiere behandeln.“ [Berthold Auerbach (1812-1882)] |
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lateinisch: Ricinus communis
Familie: Hundsgiftgewächse
Volkstümliche Namen: Palma christi, Hundsbaum, Kreuzbaum und Rizins
Ein bis mehrjährige Pflanze
Die ganze Pflanze ist stark giftig. Pferde und Haustiere sind gefährdet. Bei einer Vergiftung kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Leber- und Nierenschäden
Das durch Kaltpressen aus den Samen gewonnene Rizinusöl (Abführmittel) ist ungiftig, ansonst sind die Samen sehr giftig.
Die Pflanze besitzt das hochtoxische Ricin, Das 1962 als Atemgift-Kampfstoff patentiert wurde. 1g Ricin reicht theoretisch zur Tötung von 1000 Menschen. Bei oraler Aufnahme sind 3 µg/kg Körpergewicht tödlich. Die letale Dosis kann bereits durch den Verzehr eines Samens erreicht werden
Weitere Informationen über die Giftigkeit beim Menschen:
Informationszentrale gegen Vergiftungen der Universität Bonn (externer Link).
(EB)
