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Zimmerpflanzen

Immer mehr exotische Pflanzen kommen in unsere Wohnungen. Es ist gut, wenn man die Gefahren für seine Haustiere erkennt und entsprechend handelt.

Gute Kenntnisse zum Thema Giftpflanzen, vorallem im Zimmer-, Balkon- und Gartenbereich, sind für Haustierbesitzer äusserst wichtig, um die Gefahrenquellen zu minimieren.

Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über Zimmerpflanzen zeigen, die für Tiere und Menschen giftig sind. Wie hoch der Grad der Giftigkeit ist, ist dabei unterschiedlich.

Tabelle giftiger Zimmerpflanzen:

Durch anklicken der Bilder erhalten Sie noch detailliertere Informationen!

Wichtig: Die Liste ist natürlich nicht vollständig! Es gibt wesentlich mehr giftige Pflanzen als hier angegeben!

Bezeichnung(en) Beschreibung Bild
Anthurium-Hybriden
Flamingoblume
Aronstabgewächse
Bei der Flamingoblume sind die Blätter giftig. Das Gift enthält unbekannte Stoffe, Saponine und vermutlich Calciumoxalat, evtl. auch cyanogene Glykoside.
Symptome bei einer Vergiftung sind die Reizung von Haut und Schleimhaut, Erbrechen und Durchfall.
Flamingoblume
Catharathus roseus
Zimmerimmergrün
Hundsgiftgewächse
"Madagaskarimmergrün syn. Vinca"
Die ganze Pflanze, besonders die Wurzeln sind stark giftig. Die Giftstoffe sind über 100 Alkaloide, u.a. Catharanthin und Vincamin sowie Flavone. Vergiftungssymptome wären Übelkeit, Husten, Erbrechen, Speichelfluss und Durchfall.
Andere Hundsgiftgewächse wie z.B. Oleander und Rizinus sind auch stark giftig.
Zimmerimmergrün
Clivia miniata
Zimmer-Clivie
Narzissengewächse "Riemenblatt"
Ausdauernde, bis 60 cm hohe Zwiebelpflanze. Blätter riemenartig (daher auch Riemenblatt genannt) und dunkelgrün, diese enthalten einen gelben Milchsaft. Von Wurzel bis zur Blüte ist die Clivie giftig. Die Giftstoffe sind Amaryllidaceenalkaloide, u.a. Lycorin und Clivimin.
Symptome bei einer Vergiftung, Husten, Erbrechen und Durchfall. Bei Aufnahme größerer Menge kann es zu Kollaps und Lähmung führen.
Zimmer-Clivie
Codiaeum variegatum
Kroton
Wolfsmilchgewächse
"Wunderstrauch"
Die ganze Pflanze ist giftig, besonders die schönen grün, rot oder gelblich gefärbten Blätter.
Der Kroton enthält einen farblosen Milchsaft, in dem vermutlich die Giftstoffe Phorbolester und Toxalbumine enthalten sind. Bei Aufnahme der Pflanzenteile kann es zu Erbrechen und Durchfall kommen.
Kroton
Cyclamen persicum
Alpenveilchen
Primelgewächse
Die ganze Pflanze vor allem die Knolle, ist für Hunde, Katzen Kleinsäugern und Ziervögel giftig. Bei einer Vergiftung kommt es zu folgenden Symptomen: Erbrechen, Durchfall, Atemlähmung und Kreislaufstörungen.
Giftstoffe: Saponine, besonders Cyclamin.
Alpenveilchen
Dieffenbachia-Arten
Aronstabgewächse
Die ganze Pflanze ist stark giftig, Giftstoffe: Calciumoxalatnadeln (Raphiden). Besonders gefährdet sind Katzen. Auch für Hunde, Kleinsäuger und Vögel ist die Dieffenbachia sehr gefährlich. Bei einer Vergiftung auffällige Symptome sind Haut- und Schleimhautreizungen, Augenentzündung, Erbrechen, Durchfall, Kolik und erschwertes Atmen. Vorsicht: Gießwasser ist giftig.
Nie das Gießwasser von giftigen Pflanzen in Untersetzer oder Übertöpfen stehen lassen, es enthält meist auch schon giftige Substansen. Bitte aufpassen, Tiere nie von abgestandenen Gießwasser trinken lassen.
Dieffenbachia
Euphorbia pulcherrima
Weihnachtsstern
Wolfsmilchgewächse
Poinsttie
Es gibt fast 2000 Arten der Euphorbia, bekannte Zimmerpflanzen sind z.B. der Weihnachtsstern, Christusdorn und einige Sukkulenten. Es gibt auch in Deutschland beheimate Wolfsmilch-Arten meist unter den volkstümlichen Namen Hexenmilch oder Teufelsmilch bekannt.
Die ganze Pflanze ist giftig, besonders der Milchsaft. Dies ist eine Eigenschaft die alle Euphorbien besitzen.
Gefährdet sind Hunde und Katzen.
Auffällige Symptome bei einer Vergiftung sind Haut- und Schleimhautreizung, Speichelfluss, Durchfall und Erbrechen bis hin zum Koma.
Giftstoffe: Triterpene (u.a. ß-Amyrin) und Harze
Weihnachtsstern
Monstera deliciosa
Fensterblatt
Aronstabgewächse
Die ganze Pflanze, besonders der Wurzelstock ist giftig. Unbekannte Giftstoffe mit hautreizenden Eigenschaften, nach einigen Angaben ein conicinartig Alkaloid. Der Blütenkolben enthält Calciumoxalatraphiden.
Symptome einer Vergiftung sind Erbrechen, Reizung der Haut und Schleimhaut.
Fensterblatt
Solanum pseudocapsicum
Korallenbäumchen
Nachtschattengewächse
Die Gattung Solanum umfasst über 1400 Arten, zu denen Bäume, Sträucher, Stauden und Kletterpflanzen mit unterschiedlicher Heimat zählen. Kartoffel und Aubergine gehören auch zu dieser Gattung, doch viele Arten der Nachtschattengewächse sind äußerst giftig.
Im Fall des Korallenbäumchen sind besonders die leuchtend orangeroten Früchte giftig. Die Pflanze enthält die Giftstoffe Solanocapsin u.a. Alkaloide. Bei einer Vergiftung kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Schock, Fieber und evtl. Atemlähmung.
Korallenbäumchen
Dracaena-Arten
Drachenbaum
Agavengewächse
Giftig sind die Blätter dieser Gattung.
Besonders gefährdete Tiere sind Hunde und Katzen. Bei einer Vergiftung auffällige Symptome sind Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall und Koma.
Drachenbaum

(EB)

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