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Giftige Stoffe

Viele für den Menschen schmackhafte Lebensmittel oder dekorative Zierpflanzen stellen für tierische Mitbewohner eine mitunter tödliche Gefahr dar.

Führend in der Opferstatistik sind demnach Hunde, vor Katzen, Rindern und Pferden. Wie viele Tiere jährlich durch pflanzliche Toxine Schaden nehmen, kann jedoch nur schwer abgeschätzt werden, da Giftzentralen darüber nicht Buch führen und es auch für den Tierarzt ohne konkreten Hinweis kaum feststellbar ist, wie das Gift in den Körper des Tieres gelangte.

Fest steht hingegen, daß viele Gifte im Hauhalt lauern und vielfältig sind. Hier nun ein kleiner Überblick über die potentiellen Gefahrenquellen.

Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Hinzu kommt, daß viele Toxine nicht einmal noch als solche erkannt worden sind. Die Forschung steckt auf diesem Gebiet noch in den Kinderschuhen.

Gibt es Gegengifte ?

Gegengifte gibt es leider nur gegen Knollenblätterpilze, Rizinus oder Oleander. Und wenn Katzen vom süßlichen Frostschutzmittel genippt haben, ist Alkohol in größerer Menge das beste Gegenmittel. Hart, aber effektiv. In den meisten Fällen kann der Veterinär leider aber nicht viel mehr tun, als die Symptome wie Übelkeit, Durchfall oder Apathie zu behandeln. Viele physiologische Vorgänge bei Tieren sind noch wenig erforscht. Wunderarzneien gibt es nicht. Daher gilt wie so oft:

Vorsorge und Vorsicht sind die beste Kur !

 

Richtiges Verhalten bei vermutlicher Vergiftung eines Tieres:

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