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Reisen

In fast allen Urlaubsländer gibt es unterschiedliche Bestimmungen für die Ein- und Durchreise mit Tieren. Deshalb sollte man sich frühzeitig nach den bestehenden Vorschriften erkundigen. Der Tierarzt ist auch hier der richtige Ansprechpartner. Siehe auch unseren Beitrag zum EU-Heimtierpass.

Man sollte sich rechtzeitig darum kümmern, damit für notwendige Impfungen noch genügend Zeit zur Verfügung steht. Auch den Impfschutz gegen Staupe, Leberentzündung, Leptospirose und Parvovirose lässt man am besten erneuern, wenn die fälligen Impftermine in unmittelbare Nähe gerückt sind. Wichtig ist, dass der Heimtierausweis des Tieres vollständig ausgefüllt und griffbereit im Handgepäck verstaut ist.

Vor Antritt der Fahrt sollten sie auch unseren Artikel über spezielle Reisekrankheiten lesen.

Autofahren

Daran gewöhnen sie den Hund am besten schon als Welpe. Die meisten Hunde sind begeisterte Mitfahrer, aber als Welpe ist ihnen das Autofahren oft noch etwas unheimlich. Die sichersten Plätze sind die Rücksitzbank oder bei Kombifahrzeugen die Ladefläche im Heck. Wichtig ist, das ein spezielles Netz oder Gitter angebracht wird das den Hund sichert damit er bei einem Unfall nicht zum „Geschoss” wird. Sehr gut geeignet sind auch spezielle Hundeboxen, die von den Hunden in der Regel sehr gern angenommen werden (auch als Schlafhöhle) und optimale Sicherheit für das Tier und die menschlichen Mitreisenden bietet.

Wie geübt wird: Nehmen sie den Hund anfangs nur auf kurzen Fahrten mit. Setzen sie sich auch ruhig am Anfang einfach nur ins Auto und lassen den Motor an, lassen diesen ein paar Minuten laufen, geben dem Hund ein Leckerli und steigen wieder aus. Sorgen Sie dafür, das der Hund anfangs auf allen Fahrten und später auf der überwiegenden Mehrzahl der Fahrten die Reise positiv verknüpft (also nicht nur Fahrten zum Tierarzt). Welpen können nicht so gut das Gleichgewicht halten (bis ca. dem 6 Monat). Deshalb kann es sein das sich der Welpe, auch wenn er nichts vorher zu fressen hatte, im Auto des öfteren übergeben muss.

Mindestens 2 Stunden vor der Autofahrt nicht füttern.

Hunde hassen es so wie kleine Kinder, wenn ihnen übel wird und sie sich übergeben müssen. Vor längeren Reisen können Tabletten gegen Reisekrankheit hilfreich sein.

Auf längeren Fahrten gönnen sie sich und ihrem Hund alle zwei Stunden eine Pause mit einem Spaziergang. So bleiben Sie und ihr Hund fit.

Flugreisen

Die Mitnahme von Tieren wird von den einzelnen Fluggesellschaften sehr unterschiedlich gehandhabt. In der Regel dürfen Tiere bis ca. 5 – 6 kg als „Handgepäck” in einer speziellen „Pet-Box” mitgeführt werden. Größere Tiere werden in einem tiergerechten Container in einem klimatisierten Bereich des Frachtraums befördert. Die Größe des Containers muss gewährleisten, dass das Tier aufrecht stehen kann und genügend Bewegungsfreiheit hat.

Reisevorbereitungen:

 

Fernweh ...

Fernweh

Am Urlaubsort

Für den Urlaubsaufenthalt sollten weitere Vorkehrungen getroffen werden. Halsband mit Namensschild und Urlaubsanschrift, Leine, Decke, Körbchen, ein gewohntes Spielzeug, Bürste, Tücher zum Abtrocknen, ein Vorrat an Futter, Eß- und Trinknapf und eine Flasche mit Trinkwasser. Auch eine Reiseapotheke, die wenigstens Verbandmaterial, eine Schere und eine desinfizierende Salbe umfasst, sollte mitgeführt werden. Ebenso gehören außerdem Medikamente für bereits bekannte Erkrankungen hinein. Am Urlaubsort angekommen schadet es nichts, rechtzeitig nach dem nächsten Tierarzt zu fragen. Man braucht ihn hoffentlich nicht, aber es ist gut zu wissen, dass einer da ist – für alle Fälle.

Checkliste
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