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Wenn es Struppi juckt und er seine Haare verliert

Quelle: Pressemitteilung des

Deutsches Grünes Kreuz

Mangelernährung, Parasitenbefall, Hormonstörungen oder Stress?

Haarausfall

(animal) Der Zustand des Fells und der Haut des Hundes ist ein Spiegel seiner Gesundheit. Die meisten Hunde wechseln ihr Fell zweimal im Jahr – im Frühling und im Herbst. Wie und wann ein Hund sein Sommer- oder Winterfell verliert, ist von Rasse, Temperatur und der Länge des Tageslichts abhängig. Weil in der Wohnung Temperatur und Helligkeit im Jahr recht gleichmäßig sind, kann es zu einem dauernden Haarwechsel kommen, der keine besondere Bedeutung hat.

Leidet ein Hund unter starkem Haarausfall – vielleicht mit haarlosen Stellen, eine so genannte Alopezie, die nicht durch Kratzen, Scheuern oder Lecken hervorgerufen sind – oder zeigt er ein mattes, stumpfes oder aber fettiges, öliges Fell, juckt es oder hat er Ekzeme, dann stimmt etwas nicht.

 

Haarausfall

Fotos: DGK

Fellverfärbungen können ein Zeichen für falsche Ernährung, einen gestörten Stoffwechsel, Allergien, Stress oder klimatische Veränderungen sein. Eine Färbung des Fells ins Rötliche oder Gräuliche kann auf Kupfermangel hinweisen. Zinkmangel auf der anderen Seite kann zum vorzeitigen Ergrauen der Haare und der Hauterkrankung Parakeratose (überschießende Verhornung der Haut) führen. Beim ‘Dalmatiner Bronze Syndrom’ (DBS) sehen Hunde aus, als hätten sie schmutzige Stellen im Fell.

Die sorgfältige Pflege ist Voraussetzung für ein schönes, gesundes Fell. Auch Hunde mit kurzem Fell sollten gebürstet werden, beim Kämmen fallen Hautveränderungen, eventuell sogar Tumore und Ungeziefer frühzeitig auf. Hunde sollten so selten wie möglich gebadet werden, und wenn, dann nur mit lauwarmem, klarem Wasser und mildem, rückfettendem Hunde-Shampoo. Empfehlenswert ist es, die Hundeohren dabei mit Watte zu schützen.