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Fremdkörper (verschluckt / eingeatmet)

Verschluckte und eingeatmete Fremdkörper. Im Spiel, aus Neugierde oder weil er so appetitlich roch hat der Hund einen Fremdkörper ver­schluckt. Ersticken oder Organ­schäden drohen. Jetzt ist richtiges und besonnenes Handeln gefragt.

Fremdkörper können im Hundekörper zwei Wege nehmen: Über die Speise­röhre in den Magen und nachfolgend in den Darm oder in die Atemwege (Nase, Luftröhre und Lunge). Dement­sprechend werden Sie unterschiedliche Symptome feststellen. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Symptome auftreten müssen.

Fremdkörper in den Atemwegen:

Symptome

So helfen Sie Ihrem Hund:

Fremdkörper in der Speiseröhre oder im Magen- / Darmtrakt:

Symptome

So helfen Sie Ihrem Hund:

Durch Ihr vorausschauendes Handeln können Sie Notfälle mit gefressenen oder verschluckten Fremdkörpern vermeiden. Gerade Welpen neigen dazu alles in Ihrem Umfeld zu „erkunden”. Deshalb sollte der Hundenachwuchs nicht ohne Ihre Aufsicht sein. Grundsätzlich gilt für Hunde jeden Alters, dass sie nur mit geeignetem Spielzeug spielen sollen. Achten Sie diesbezüglich z.B. auf Bälle, die groß genug für Ihren Hund sind und nicht verschluckt werden können. Bedenken Sie bitte, dass auch weicher Kunststoff eine tödliche Gefahr für Ihren Hund bedeuten kann. Durch die Magensäure wird dem Material der Weichmacher entzogen. Dadurch wird der flexible Gegenstand steinhart und kann den Magen oder Darm von innen aufschlitzen.

 

Quelle: Holger Möller - consulting & training

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