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Krampfanfälle

Krampfanfälle können unterschiedliche Ursachen haben. Mitunter treten sie plötzlich und unerwartet auf. Beruhigend für den Ersthelfer: Sie können auch dann helfen, wenn Sie nicht die Gründe für das Krampfen kennen.

Was ist ein Krampfanfall?

Bei Krampfanfällen denken viele zunächst an Epilepsie. Allerdings gibt es eine Vielzahl weiterer Gründe die zum Krampfen des Hundes führen können. Beispielsweise Herzfehler, Vergiftungen, Tollwut, Staupe und Verletzungen des Gehirns. Dabei kann sich das eigentliche Krampfen in Zuckungen oder Starre äußern. Auch ein wechselndes Auftreten beider Krampfformen ist möglich. Von den Krämpfen können der gesamte Körper oder nur Teile betroffen sein. In der Regel geht dieses Geschehen mit einer Bewusstseinseintrübung einher.

Nicht immer muss ein Notfall in diesem Zusammenhang ausschließlich mit Krämpfen und damit sehr drastisch verlaufen. Es können auch zusätzlich oder alleine folgende Symptome auftreten:

Erste Hilfe

Bitte denken Sie stets daran, dass auch für Sie als Helfer Verletzungsgefahr besteht. Aus diesem Grund sollten Sie sich nicht unbedarft einem Hund im Anfallgeschehen nähern.

Versuchen Sie auf keinen Fall ein krampfendes Tier festzuhalten. Die enormen Kräfte, die bei einem Krampf entstehen, könnten zu weiteren Verletzungen führen (z.B. Knochenbrüche, Sehnen- oder Muskelrisse).

So können Sie helfen:

Keine Bagatelle

Bei Krampfanfällen müssen Sie damit rechnen, dass das Gehirn Schaden nimmt. Dieses muss sich nicht immer unmittelbar in sichtbaren Auffälligkeiten äußern, sondern kann ein schleichender Prozess sein. Solange die Ursache nicht geklärt ist, müssen Sie mit wiederkehrenden Anfällen rechnen. Mit jedem Anfall kann Ihr Hund weiteren Schaden nehmen. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, dass Sie durch den Tierarzt abklären lassen, weshalb ihr Hund einen derartigen Notfall erlitten hat.

 

Quelle: Holger Möller - consulting & training

schützen Sie den Hund vor Verletzungen

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