Tierfreunde Landshut & Umgebung e.V.- die Tierschutz Alternative in Landshut -„Hunde lieben ihre Freunde und beißen Ihre Feinde. Anders der Mensch: Er ist unfähig zu reiner Liebe und muss stets Liebe und Hass unter einen Hut bringen.“ [Siegmund Freud (1856-1939)] |
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Auch wenn es schwer fällt, versuchen Sie zuerst mit dem Halter vernünftig zu reden. Das kann klappen, vor allem, wenn jemand sein Tier schlecht behandelt, weil er es nicht besser weiß. Es weiß eben nicht jeder, dass man ungehorsame Hunde nicht schlagen soll und Hamster tagsüber nicht wachmachen soll! Ein freundliches Gespräch kann in manchen Fällen tatsächlich helfen. Aber es wirkt längst nicht immer. Und dann?
Dann hilft reden nicht mehr viel – man muss sofort handeln. Aus juristischer Sicht ist dann „Gefahr im Verzug“.
Typisches Beispiel im Sommer: Droht ein Hund, im heißen Auto zu ersticken, hilft nur, schnell den Halter zu suchen oder die Polizei zu rufen.
Wenn Sie beobachten, dass Tiere schlecht gehalten oder gequält werden, sollten Sie sich mit Ihren Beobachtungen bei uns melden. Wir werden den Sachverhalt durch unsere Tierschutzberater überprüfen.
Telefon: 0871-68 77 504
Telefax: 0871-68 77 505
eMail: info@tierfreunde-landshut.de
Postanschrift:
Tierfreunde Landshut & Umgebung e. V.
Postfach 1202
84005 Landshut
Zivilcourage ist das Zauberwort, das schon viele Menschen und auch Tiere in bedrohlichen Situationen vor einem schlimmen Schicksal bewahrt hat – weil Mitmenschen nicht wegschauen, sondern einschreiten und sich einmischen.
Vielleicht haben Sie sich auch schon gewundert, dass der Hund Ihrer Nachbarn den ganzen Tag bellt oder winselt – und keiner kümmert sich darum? Haben Sie sich schon einmal überlegt, warum er das macht?
Vielleicht wurde dieser Hund unversorgt zurückgelassen? Möglicherweise kennen Sie ein Tier, das vereinsamt in seinem Zwinger sitzt und das auch noch in unhygienischen Verhältnissen und ohne regelmäßige Futter- und Wassergabe?
Sprechen Sie den Nachbarn oder den Halter des Tieres darauf an. Bieten Sie Ihre Hilfe an.
Früher galt bei der Kindererziehung häufig das Prinzip „Eine Ohrfeige hat noch niemanden geschadet”. Heute würde wohl kaum jemand zusehen, wenn ein Kind im Supermarkt oder auf der Straße verprügelt wird. Eben weil man weiß, dass dies nicht der richtige Weg ist.
Wut und Aggression an einem hilflosen Wesen auszulassen, ist grausam. Bei Grausamkeit zuzusehen oder wegzusehen, ist herzlos!
Wenn Sie als Außenstehender beobachten, dass ein Tier misshandelt oder gequält wird, mischen Sie sich ein! Wenn Leute damit angeben, dass sie „aus Spaß” mit einer Steinschleuder auf Vögel oder Katzen schießen, dann ist das keine Geschichte für den Stammtisch, sondern ein Fall für die Polizei.
Jeder der Zivilcourage zeigt, macht unsere Welt ein bisschen menschlicher und lebenswerter.
Lassen Sie nicht die halb tot gefahrene Katze auf der Straße liegen – bringen Sie den verletzten Igel zum Tierarzt. Natürlich kostet das Zeit und Geld, aber es geht schließlich um lebendige Wesen, die unsere Hilfe brauchen.
(CW)
Wenn Sie es wünschen werden wir Ihre Angaben vertraulich behandeln.